Einzeldienstleistung

Produktivität & Stundenverrechnungssätze

Produktivität und Stundensätze sind die zentralen Hebel für die Profitabilität dienstleistungs- und handwerksgeprägter Unternehmen. Eine systematische Analyse deckt auf, wie viele produktive Stunden tatsächlich verrechenbar sind, welche Kostenstruktur dahintersteht — und welcher Stundensatz für nachhaltige Rentabilität zwingend kalkuliert werden muss. Basis jeder fundierten Preispolitik.

Optimierung der Arbeitsproduktivität und Berechnung marktgerechter, kostendeckender Verrechnungssätze. Mehr Gewinn pro Stunde.

Optimale Auslastung

Maximierung der produktiven Arbeitszeit

Faire Stundensätze

Kostendeckende und marktgerechte Verrechnungssätze

Effiziente Teams

Bessere Ressourcennutzung und Kapazitätsplanung

Unser Ansatz

Viele Unternehmen wissen nicht genau, wie produktiv ihre Mitarbeiter wirklich sind und ob ihre Stundensätze alle Kosten decken. Das führt zu Überraschungen beim Jahresabschluss.

Wir analysieren Ihre Produktivitätskennzahlen, vergleichen sie mit Branchenbenchmarks und berechnen Stundensätze, die sowohl kostendeckend als auch marktgerecht sind.

Unsere Leistungen

Produktivitätsanalyse nach Bereichen
Berechnung kostendeckender Stundensätze
Benchmark-Vergleiche mit Branchenwerten
Kapazitäts- und Auslastungsplanung
Zeiterfassungs-Optimierung
Leerlauf- und Verschwendungsanalyse

Produktivitäts- und Stundensatz-Projekt in 5 Schritten

Zeit- und Auslastungsanalyse

Auswertung Zeiterfassung, Bestimmung der echten Produktivquote je Mitarbeitergruppe, Identifikation von Leerzeiten und Reibungsverlusten.

Voll- & Gemeinkostenrechnung

Aufbau der Kostenstruktur: Personalkosten inkl. Lohnnebenkosten, Gemeinkosten (Verwaltung, Geschäftsführung, IT, Fuhrpark), Abschreibungen — Umlage auf produktive Stunden.

Stundensatz-Kalkulation

Ermittlung kostendeckender Stundensätze je Mitarbeitergruppe inkl. branchenüblichem Gewinnaufschlag und Differenzierung nach Leistungsart (z. B. Meister vs. Geselle, Senior vs. Junior).

Markt-Check & Pricing-Strategie

Vergleich mit Branchenbenchmarks und Wettbewerb, Definition realistischer Preisanpassungspfade — Schritt-für-Schritt-Plan zur Migration.

Steuerung & KPI-Cockpit

Implementierung eines monatlichen Cockpits (Auslastung, Produktivquote, Stundenertrag) — laufende Steuerung statt nur Jahresblick.

Für wen ist das relevant?

Dienstleistungsunternehmen

Als Dienstleister ist die Produktivität Ihrer Mitarbeiter der Schlüssel zum Erfolg.

Handwerk

Im Handwerk müssen Stundensätze alle Kosten decken und Gewinn erwirtschaften.

Projektgeschäft

Projekte werden häufig nicht profitabel, weil Stundensätze zu niedrig angesetzt sind.

Wachsende Teams

Mit wachsenden Teams sinkt oft die Produktivität – dem gilt es entgegenzuwirken.

Standort & Einsatzgebiet

Vor Ort in NRW

Unser Sitz ist in Essen. Wir betreuen mittelständische Unternehmen in ganz Nordrhein-Westfalen — Schwerpunkt Ruhrgebiet, Rheinschiene und der Korridor zwischen Düsseldorf und Köln. Persönliche Termine vor Ort im Umkreis von ca. 40 km um Essen, im erweiterten Einsatzgebiet hybrid mit Workshops vor Ort und kontinuierlichem Sparring remote.

Essen
Hauptsitz · Ruhrgebiet
Düsseldorf
Rheinschiene Nord
Köln
Rheinschiene Süd

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein kostendeckender Stundensatz?

Der kostendeckende Stundensatz ist der Mindestpreis pro produktiver Arbeitsstunde, bei dem alle Kosten (Personal, Gemeinkosten, Abschreibungen, Gewinnaufschlag) gedeckt sind. Faustformel: Jahreskosten ÷ produktive Jahresstunden. Im Handwerk und in Dienstleistung der zentrale Hebel für Profitabilität — und meist deutlich höher als gefühlt.

Wie hoch ist die Produktivquote im Mittelstand realistisch?

Branchen-Benchmarks: Handwerk/Bau 65–80 % (Rest: Fahrt, Rüstzeit, interne Aufgaben). IT-/Beratungs-Dienstleister 60–75 % (Akquise, Weiterbildung, Verwaltung). Industrie-Produktion 75–85 %. Wer mit 100 % rechnet, kalkuliert systematisch zu niedrig — typischer Fehler von 15–35 %.

Wie funktioniert die Berechnung in 5 Schritten?

1) Jahresarbeitsstunden je Mitarbeiter ermitteln (brutto: 1.760–1.840 h), 2) Produktivquote per Zeiterfassung messen, 3) Voll- und Gemeinkosten auf produktive Stunden umlegen, 4) Gewinnaufschlag (üblich 5–15 %) ergänzen, 5) Marktcheck und Differenzierung nach Leistungsart.

Welche Fehler werden in der Kalkulation am häufigsten gemacht?

Top-5: 1) Zu hohe Produktivquote angesetzt (90 %+ statt 70 %), 2) Gemeinkosten unterschätzt (Verwaltung, Geschäftsführung, IT), 3) keine Rückstellungen für Urlaub/Krankheit/Weiterbildung, 4) Gewinnaufschlag vergessen, 5) gleicher Satz für alle Mitarbeiterklassen.

Stundensatz erhöhen vs. Produktivität steigern — was wirkt mehr?

Beide Hebel sollten parallel laufen, wirken aber unterschiedlich: Preisanpassung wirkt sofort und voll auf die Marge — bei intaktem Wettbewerb risikoarm bis 5 %/Jahr. Produktivitätssteigerung (Zeiterfassung, Prozessoptimierung, Lean) braucht 6–18 Monate, ist aber dauerhaft und kundenneutral.

Welche Förderung gibt es für solche Projekte?

BAFA-Beratungsförderung (50 %, max. 3.500 €) für die Analyse und Kalkulation. Bei Verbindung mit Prozess- oder Organisationsoptimierung bei KMU <250 MA auch INQA-Coaching (80 %, max. 6.400 €). Reine Stundensatzkalkulation ohne Beratungsrahmen ist nicht förderfähig.