Einzeldienstleistung

Rentabilitätsanalyse Produkte & Services

Eine Rentabilitätsanalyse untersucht systematisch, mit welchen Produkten, Kunden, Aufträgen oder Geschäftsbereichen ein Unternehmen tatsächlich Geld verdient — und wo Verluste entstehen. Im Mittelstand deckt sie typischerweise das Pareto-Prinzip auf: Wenige Bereiche tragen die Profitabilität, viele zehren sie auf. Grundlage für fundierte Sortiments-, Preis- und Strategieentscheidungen.

Detaillierte Profitabilitätsanalyse Ihres Portfolios zur Identifikation der gewinnbringendsten Bereiche. Wissen, was sich lohnt.

Portfolio-Transparenz

Klarheit über die Profitabilität jedes Produkts

Gewinn-Fokussierung

Konzentration auf die ertragreichsten Bereiche

Verlustquellen finden

Identifikation unprofitabler Produkte und Services

Unser Ansatz

Nicht jedes Produkt und nicht jede Dienstleistung trägt gleichermaßen zum Unternehmenserfolg bei. Manche sind echte Gewinnbringer, andere fressen Marge und Ressourcen.

Wir analysieren Ihr gesamtes Portfolio auf Profitabilität, berücksichtigen dabei auch indirekte Kosten und geben Ihnen klare Empfehlungen zur Optimierung Ihres Angebots.

Unsere Leistungen

Deckungsbeitragsrechnung pro Produkt/Service
ABC-Analyse des Portfolios
Fixkosten-Zuordnung und -Analyse
Kundengruppen-Profitabilität
Cross-Selling-Potenziale identifizieren
Portfolio-Optimierungsempfehlungen

Der Prozess

1. Datenextraktion ERP/Buchhaltung

Aufbereitung von Erlösen, Mengen und Kosten je Produkt, Kunde und Auftrag aus ERP, BWA und Vertriebssystemen.

2. Gemeinkostenverteilung

Verteilung der Gemeinkosten über Prozesskostenrechnung und sachgerechte Schlüssel statt pauschaler Zuschläge.

3. Deckungsbeitragsstufen

Aufbau von DB I/II/III je Dimension (Produkt, Kunde, Bereich) und Identifikation der Top- und Flop-Performer.

4. Pareto- & ABC-Analyse

Visualisierung der 80/20-Verteilung, Identifikation von Verlustbringern und Cross-Selling-Potenzialen.

5. Maßnahmenkatalog

Konkrete Handlungsempfehlungen: Sortimentsstraffung, Preisanpassung, Cross-Selling, Kundenfokus inkl. Wirkungsabschätzung.

Wann ist eine Rentabilitätsanalyse sinnvoll?

Breites Portfolio

Sie haben viele Produkte oder Dienstleistungen und wissen nicht, welche wirklich profitabel sind.

Margendruck

Die Gesamtmarge sinkt und Sie müssen verstehen, welche Bereiche dafür verantwortlich sind.

Portfoliobereinigung

Sie möchten Ihr Angebot straffen und auf profitable Bereiche fokussieren.

Preisanpassungen

Sie benötigen eine fundierte Basis für Preisentscheidungen.

Standort & Einsatzgebiet

Vor Ort in NRW

Unser Sitz ist in Essen. Wir betreuen mittelständische Unternehmen in ganz Nordrhein-Westfalen — Schwerpunkt Ruhrgebiet, Rheinschiene und der Korridor zwischen Düsseldorf und Köln. Persönliche Termine vor Ort im Umkreis von ca. 40 km um Essen, im erweiterten Einsatzgebiet hybrid mit Workshops vor Ort und kontinuierlichem Sparring remote.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Rentabilitätsanalyse?

Eine Rentabilitätsanalyse untersucht systematisch, mit welchen Produkten, Kunden, Aufträgen oder Geschäftsbereichen ein Unternehmen tatsächlich Geld verdient — und wo Verluste entstehen. Im Mittelstand deckt sie typisch das Pareto-Prinzip auf: Wenige Bereiche tragen die Profitabilität, viele zehren sie auf. Grundlage für fundierte Sortiments-, Preis- und Strategieentscheidungen.

Welche Kennzahlen werden analysiert?

Standardset: 1) Deckungsbeitrag I (Erlös minus variable Kosten) und II (nach direkter Fixkostenzuordnung), 2) Stückkosten, 3) Umsatzrentabilität (EBIT-Marge), 4) ROCE/ROI je Bereich, 5) Kunden-Profitabilität (CLV vs. Akquisekosten), 6) ABC-Klassifizierung. Faustregel: Top-20 % Produkte bringen oft 80 % Deckungsbeitrag.

Wie funktioniert die Analyse in 4 Schritten?

1) Datenextraktion aus ERP/Buchhaltung (Erlöse, Kosten, Mengen je Produkt), 2) Verteilung der Gemeinkosten über sinnvolle Schlüssel (Prozesskostenrechnung), 3) Deckungsbeitragsstufen aufbauen, 4) Maßnahmenkatalog: Sortiment straffen, Preise anpassen, Cross-Selling stärken. Aufwand typisch 5–10 Beratertage.

Wie oft sollte sie durchgeführt werden?

Vollanalyse jährlich (z. B. nach Jahresabschluss). Quartalsweises Monitoring der Top-/Flop-Produkte über Standardreport. Bei Margendruck, Sortimentsänderung oder Preisrunde ad hoc. In dynamischen Märkten (Energie, Rohstoffe) auch halbjährlich.

Rentabilitätsanalyse vs. Kosten-/Kalkulationsoptimierung — was ist der Unterschied?

Rentabilitätsanalyse blickt auf das bestehende Portfolio: Wo verdiene ich Geld, wo nicht? Kostenoptimierung verändert die Kostenstruktur selbst (Einkauf, Prozesse, Stundensatz). Beides ergänzt sich: Erst Transparenz schaffen (Analyse), dann gezielt eingreifen (Optimierung).

Welche Förderung gibt es?

BAFA-Beratungsförderung übernimmt 50 % der Beratungskosten (max. 3.500 € Zuschuss) für Rentabilitätsanalysen als Teil einer strategischen Beratung. Bei <250 Mitarbeitern alternativ INQA-Coaching (80 %, max. 6.400 €), wenn die Analyse mit Organisationsentwicklung verknüpft ist.