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Unternehmensberatung für Elektro- und SHK-Betriebe

Elektro- und SHK-Betriebe profitieren von Wärmewende, Photovoltaik und Gebäudetechnik — scheitern aber oft an Kapazität, Kalkulation und Disposition. Wer Stundenverrechnungssätze aus Vollkosten rechnet, Serviceverträge aufbaut, Aufträge nach Deckungsbeitrag steuert und Montage digital plant, wächst profitabel statt nur ausgelastet.

Volle Auftragsbücher sind kein Ergebnis. Wir bringen Kalkulation, Disposition und Servicegeschäft in eine Struktur, die Marge und Planbarkeit erzeugt.

Vollkosten
Basis des Stundensatzes
Service
wiederkehrende Erlöse
50 %
Zuschuss über BAFA-Beratung
30+ Jahre
Erfahrung im Mittelstand
Marktdaten

Branchenlage Elektro & SHK

Energetische Sanierung, Wärmepumpen und Gebäudeautomation sichern die Nachfrage — der Engpass liegt bei Fachkräften und Betriebsorganisation.

~250.000

fehlende Fachkräfte im deutschen Handwerk insgesamt

Quelle: ZDH Konjunkturbericht

Sanierung

Modernisierung und Gebäudetechnik stützen die Nachfrage stärker als der Neubau

Quelle: ZDH / BBSR Berichterstattung

Auftragsmix

Service und Wartung liefern stabilere Erlöse als reines Projektgeschäft

Quelle: CONPLANA-Projekterfahrung

Kalkulation

Stundenverrechnungssätze werden in vielen Betrieben zu selten aktualisiert

Quelle: CONPLANA-Projekterfahrung

Kennzahlen aus öffentlichen Handwerksberichten; als „CONPLANA-Projekterfahrung" gekennzeichnete Angaben sind Erfahrungswerte aus unseren Mandaten.

Typische Herausforderungen: Elektro & SHK

Diese Themen begegnen uns in Projekten mit Betrieben aus dem Bereich Elektro & SHK am häufigsten.

Auslastung ja, Marge nein

Die Auftragsbücher sind voll, das Ergebnis stagniert. Ursache sind meist zu niedrige Verrechnungssätze, unbezahlte Zusatzleistungen und fehlende Nachkalkulation.

Montagekapazität ist der Engpass

Nicht der Auftrag fehlt, sondern die Monteurstunde. Ohne belastbare Disposition entstehen Leerfahrten, Wartezeiten und verschobene Termine.

Servicegeschäft ungenutzt

Wartungsverträge für Heizungen, Wärmepumpen, Lüftung und Elektroanlagen wären planbare Erlöse — werden aber nicht systematisch verkauft.

Nachwuchs und Bindung

Fachkräfte entscheiden über Wachstum. Onboarding, Karrierepfade und Führung im Betrieb sind selten strukturiert.

Unsere Lösungsansätze

So arbeiten wir mit Unternehmen aus dem Bereich Elektro & SHK.

Stundenverrechnungssätze neu aufsetzen

Vollkostenrechnung mit korrekten Gemeinkosten und produktiven Stunden, differenziert nach Leistungsart und Kundensegment statt Einheitssatz.

Disposition und Auftragssteuerung

Klare Wochen- und Tagesplanung, Materialvorbereitung, digitale Zeiterfassung und Rückmeldung von der Baustelle — weniger unproduktive Stunden.

Serviceverträge als Geschäftsfeld

Angebotspakete, Preislogik, Vertriebsroutine und Verantwortlichkeit für Wartung und Instandhaltung — inklusive Grundlast für schwächere Monate.

Mitarbeiterbindung und Führung

Onboarding, Entwicklungspfade Geselle–Vorarbeiter–Meister und Führungskompetenz der zweiten Ebene, förderfähig über INQA-Coaching.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sollte der Stundenverrechnungssatz im Elektro- und SHK-Handwerk sein?

Der Satz ergibt sich betriebsindividuell aus Vollkosten geteilt durch produktive Stunden — nicht aus regionalen Listen. Praktisch heißt das: Personalkosten inklusive Nebenkosten, Fahrzeuge, Werkzeug, Verwaltung, Lager, Ausbildung und kalkulatorischer Unternehmerlohn werden auf die tatsächlich verrechenbaren Stunden umgelegt. Entscheidend ist der ehrliche Produktivstundenanteil: Urlaub, Krankheit, Fahrt-, Rüst- und Gewährleistungszeiten senken ihn deutlich unter die Sollarbeitszeit.

Wie baut man ein Servicegeschäft mit Wartungsverträgen auf?

In vier Schritten: 1) Anlagenbestand der Bestandskunden erfassen, 2) zwei bis drei Vertragspakete definieren (Basis, Komfort, Verfügbarkeit) mit klarer Leistungsabgrenzung, 3) Preis pro Anlage und Jahr auf Vollkostenbasis kalkulieren, 4) Verkauf systematisieren — bei jeder Neuanlage, jedem Austausch und jeder Störung wird der Vertrag angeboten. Wartungsverträge glätten die Auslastung und binden Kunden vor dem nächsten Investitionsprojekt.

Welche Digitalisierungsschritte lohnen sich im Handwerk zuerst?

Erfahrungsgemäß in dieser Reihenfolge: mobile Zeiterfassung und Baustellenrückmeldung, digitale Angebots- und Aufmaßerstellung, Materialbestellung und Lieferscheinverarbeitung, danach Projekt- und Dispositionssoftware. Jeder Schritt sollte einen messbaren Effekt haben — eingesparte Büro- oder Suchzeit, schnellere Rechnungsstellung, weniger Nacherfassung. Die Strategieberatung dazu ist über BAFA förderfähig.

Wie hält man Monteure im Betrieb?

Wirksame Hebel jenseits des Lohns: strukturiertes Onboarding in den ersten 90 Tagen, sichtbare Entwicklungspfade, verlässliche Planung ohne ständige Überstunden, moderne Werkzeuge und Fahrzeuge, Führungskompetenz bei Vorarbeitern und Bauleitern. Genau diese Themen sind der Kern von INQA-Coaching, das mit 80 % Zuschuss auf bis zu 12 Beratungstage à 1.200 € gefördert wird.