Unterbranche · Handwerk & Bau

Unternehmensberatung für Metall- und Bauhandwerk

Metallbauer, Schlosser, Schreiner und verwandte Bauhandwerke verbinden Werkstattfertigung mit Montage vor Ort. Ergebnis entsteht dort, wo Werkstattstunden, Montagestunden und Materialeinsatz getrennt kalkuliert, Angebote nachkalkuliert und Sonderwünsche als bezahlte Zusatzleistung geführt werden.

Werkstatt und Montage haben unterschiedliche Kostenstrukturen. Wir trennen sie sauber in Kalkulation und Steuerung — und machen Sonderanfertigungen wieder profitabel.

2 Sätze
Werkstatt und Montage getrennt
Nachkalkulation
Grundlage besserer Angebote
50 %
Zuschuss über BAFA-Beratung
30+ Jahre
Erfahrung im Mittelstand
Marktdaten

Branchenlage Metall- & Bauhandwerk

Metall- und Bauhandwerk sind in NRW besonders dicht vertreten — vom Bergischen Städtedreieck bis zum Märkischen Kreis. Nachfolge und Kalkulation sind die dominanten Themen.

~125.000

anstehende Betriebsübergaben im deutschen Handwerk bis 2027

Quelle: ZDH Nachfolge-Monitor

~250.000

fehlende Fachkräfte im Handwerk insgesamt

Quelle: ZDH Konjunkturbericht

Sonderbau

Einzelanfertigungen erzeugen hohen Engineering- und Abstimmungsaufwand

Quelle: CONPLANA-Projekterfahrung

NRW-Cluster

Solingen, Remscheid, Velbert und Märkischer Kreis mit hoher Metallhandwerksdichte

Quelle: IHK-/HWK-Regionalberichte NRW

Kennzahlen aus öffentlichen Handwerksberichten; als „CONPLANA-Projekterfahrung" gekennzeichnete Angaben sind Erfahrungswerte aus unseren Mandaten.

Typische Herausforderungen: Metall- & Bauhandwerk

Diese Themen begegnen uns in Projekten mit Betrieben aus dem Bereich Metall- & Bauhandwerk am häufigsten.

Ein Stundensatz für alles

Werkstatt, Montage, Konstruktion und Aufmaß haben unterschiedliche Kosten. Ein Einheitssatz subventioniert die teuren Leistungen mit den günstigen.

Sonderwünsche ohne Aufpreis

Änderungen im laufenden Auftrag werden mitgemacht, aber nicht berechnet — bei Einzelanfertigungen kostet das schnell die gesamte Marge.

Nachfolge ungeklärt

Viele Inhaber sind über 55, ein Nachfolgeprozess ist nicht gestartet. Ohne Vorlauf verlieren Betrieb und Inhaber Wert.

Inhaber im operativen Engpass

Angebot, Aufmaß, Disposition und Reklamation laufen über eine Person. Wachstum scheitert an fehlender zweiter Ebene.

Unsere Lösungsansätze

So arbeiten wir mit Unternehmen aus dem Bereich Metall- & Bauhandwerk.

Differenzierte Kalkulation

Getrennte Sätze für Werkstatt, Montage, Konstruktion und Aufmaß, mit Materialzuschlag und Zuschlagslogik für Sonderanfertigungen.

Angebots- und Änderungsprozess

Klar abgegrenzter Leistungsumfang, dokumentierte Kundenwünsche, definierte Aufpreise — vom Aufmaß bis zur Abnahme.

Nachfolge strukturieren

Wertermittlung, Nachfolgeoptionen, Steuer- und Finanzierungsfragen und ein Übergabefahrplan über 3 bis 7 Jahre.

Zweite Führungsebene aufbauen

Rollen, Verantwortung und Entscheidungsspielräume für Werkstatt- und Montageleitung — begleitet über INQA-Coaching mit 80 % Zuschuss.

Häufig gestellte Fragen

Warum brauchen Metallbaubetriebe getrennte Stundensätze?

Weil die Kostenstrukturen sich stark unterscheiden: Werkstattstunden tragen Maschinen, Hallenfläche, Absaugung und Energie, Montagestunden tragen Fahrzeuge, Rüstzeit, Fahrtzeit und Baustellenrisiko, Konstruktions- und Aufmaßstunden tragen Software und Qualifikation. Ein Einheitssatz führt dazu, dass montageintensive Aufträge dauerhaft unter Wert verkauft werden — häufig ohne dass es im Jahresergebnis zuordenbar wird.

Wie kalkuliert man Einzelanfertigungen im Metallbau?

Über Arbeitsschritte statt Pauschalen: Aufmaß, Konstruktion, Zuschnitt, Schweißen, Oberfläche, Montage und Nacharbeit werden mit realistischen Zeiten und den jeweiligen Sätzen kalkuliert, ergänzt um Material inklusive Verschnitt und einen Risikozuschlag für den Neuheitsgrad. Anschließend gehört jede Anfertigung in die Nachkalkulation — nach 20 bis 30 Aufträgen entsteht eine belastbare Zeitdatenbank, die künftige Angebote deutlich schneller und sicherer macht.

Wann sollte die Nachfolge im Handwerksbetrieb starten?

Realistisch 5 bis 7 Jahre vor dem geplanten Ausstieg. In dieser Zeit lassen sich Unternehmenswert und Ertragskraft gezielt verbessern, Abhängigkeiten vom Inhaber abbauen, Nachfolger aufbauen oder suchen und steuerliche Gestaltungen umsetzen. Wer erst zwei Jahre vorher startet, verkauft in der Regel unter Wert oder findet gar keinen Übernehmer — bei rund 125.000 anstehenden Übergaben im Handwerk wird der Käufermarkt enger.

Wie entlastet man den Inhaber im operativen Geschäft?

Durch klare Rollen und eine belastbare zweite Ebene: Werkstattleitung übernimmt Kapazitäts- und Qualitätsverantwortung, Montageleitung die Baustellensteuerung, Büro die Angebotsvorbereitung nach definierter Kalkulationslogik. Voraussetzung sind dokumentierte Standards, Entscheidungsspielräume mit Betragsgrenzen und regelmäßige kurze Führungsrunden. Genau dieser Aufbau ist über INQA-Coaching mit 80 % Zuschuss förderfähig.