Branchenfokus

Unternehmensberatung für Maschinenbau, Fertigung & Industrie

Volle Auftragsbücher sind keine Garantie für gute Zahlen. Die Konkurrenz drückt die Preise, Material und Löhne werden teurer — und am Monatsende ist oft unklar, welcher Auftrag wirklich Geld gebracht hat. Genau da setzen wir an: Kostenklarheit, belastbare Kalkulation und eine Strategie, die zu Ihrem Betrieb passt.

Ob 10, 50 oder 500 Mitarbeitende: Wir beraten Maschinenbauer, Fertiger, Automatisierungstechnik und industrielle Zulieferer mit über 30 Jahren Erfahrung. Wir kennen Stücklisten, Stundensätze und den Druck, unter dem Sie stehen.

−6 %
Auftragseingang zum Jahresstart 2026 — Quelle: VDMA, Januar 2026
83 %
der Maschinenbauer sehen Kostendruck als Wachstumsbremse — Quelle: PwC Maschinenbau-Barometer 2025
+10,3 %
mehr Insolvenzen im Verarbeitenden Gewerbe 2025 — Quelle: Creditreform
209 Tage
bleibt eine Fachkraft-Stelle im Schnitt unbesetzt — Quelle: Bundesagentur für Arbeit
Diagnose

Kennen Sie das?

Wählen Sie die Aussage, die am ehesten zu Ihrem Betrieb passt — wir spielen Ihnen den passenden Lösungsweg vor.

Ohne Auswahl zeigen wir Ihnen alle vier Lösungswege neutral.

Branchenspezifische Herausforderungen

Das sind die Rahmenbedingungen — ändern können Sie sie nicht. Was Sie ändern können: Ihre Kalkulation, Ihre Produktivität und Ihre Aufstellung für die nächsten Jahre. Daran arbeiten wir.

Globaler Wettbewerbsdruck

Internationale Konkurrenz, Preisdruck und der Kampf um Marktanteile fordern deutsche Maschinenbauer heraus. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualität und Innovation.

Industrie 4.0 und Smart Manufacturing

Die digitale Transformation der Produktion erfordert erhebliche Investitionen und neue Kompetenzen. Viele Unternehmen stehen vor der Frage, welche Technologien wirklich Mehrwert bringen.

Fachkräftemangel und Know-how-Transfer

Erfahrene Mitarbeiter gehen in den Ruhestand, qualifizierter Nachwuchs ist schwer zu finden. Das Wissen muss systematisch gesichert und weitergegeben werden.

Nachhaltige Produktionsprozesse

Regulatorische Anforderungen und Kundenerwartungen an Nachhaltigkeit steigen. Energieeffizienz und ressourcenschonende Produktion werden zu Wettbewerbsfaktoren.

Womit wir konkret arbeiten

Vier Themen, in denen wir Fertigungs­betriebe seit Jahren begleiten — einzeln oder als Paket.

Kostenklarheit & Kalkulation

Was wir tun: Nachkalkulation Ihrer Aufträge, ehrliche Gemeinkostenverteilung, Stunden- und Maschinensätze auf Vollkostenbasis. Was Sie davon haben: Sie sehen schwarz auf weiß, welche Aufträge, Kunden und Teile Geld bringen — und verhandeln Preise selbstbewusst.

Controlling, das der Geschäftsführer versteht

Was wir tun: Monatliches Zahlenbild mit den Kennzahlen, die zählen: Deckungsbeiträge, Auslastung, Auftragsbestand, Liquidität. Was Sie davon haben: Entscheidungen auf Basis von Zahlen statt Bauchgefühl — und ein Frühwarnsystem, bevor es die Bank merkt.

Produktivität & Fachkräfte

Was wir tun: Durchlaufzeiten, Rüstzeiten und Materialfluss mit Lean verbessern; Wissen erfahrener Mitarbeiter sichern, Bindung und Führung stärken (förderfähig über INQA). Was Sie davon haben: Mehr Ausstoß mit der Mannschaft, die Sie haben — und das Know-how bleibt im Betrieb, auch wenn die Erfahrenen gehen.

Nachfolge & strategische Neuausrichtung

Was wir tun: Standortbestimmung, Unternehmenswert, Übergabefahrplan — oder neue Märkte und Geschäftsfelder, wenn das bisherige Modell nicht mehr trägt. Was Sie davon haben: Ein Betrieb, der auch ohne Sie funktioniert — übergabefähig, bankfähig, zukunftsfähig.

So arbeiten wir

Vier Schritte vom Erstgespräch bis zur eigenständigen Steuerung.

Kein Standard-Fahrplan, sondern ein erprobter Rahmen — wir passen Tiefe und Tempo an Ihren Betrieb an.

  1. 01Woche 1

    Erstgespräch & Lagebild

    30–60 Minuten am Telefon oder bei Ihnen in der Fertigung. Sie schildern Ihre Situation, wir hören zu und ordnen ein, wo wir wirklich helfen können — und wo nicht.

    Ergebnis: Ehrliche Einschätzung, ob ein Projekt sinnvoll ist.

  2. 02Woche 2–4

    Bestandsaufnahme vor Ort

    Wir schauen uns Zahlen, Prozesse und die wichtigsten Aufträge an: Nachkalkulation, Stundensätze, Deckungsbeiträge, Auslastung, Liquidität. Gespräche mit Geschäftsführung und Schlüsselpersonen.

    Ergebnis: Faktenbasis und priorisierte Hebel-Liste.

  3. 03Monat 2–4

    Umsetzung der Top-3-Hebel

    Wir arbeiten konkret mit Ihrem Team an den Themen mit dem größten Effekt — Kalkulation scharf stellen, Controlling aufbauen, Produktivität heben oder Nachfolge strukturieren. Keine Konzeptpapiere für die Schublade.

    Ergebnis: Sichtbare Verbesserung in den Kennzahlen.

  4. 04Ab Monat 5

    Übergabe & Begleitung

    Was wir gemeinsam aufgebaut haben, läuft bei Ihnen weiter — ohne Abhängigkeit von uns. Auf Wunsch begleiten wir das monatliche Zahlenbild oder stehen für strategische Themen als Sparringspartner zur Verfügung.

    Ergebnis: Ihr Betrieb steuert wieder selbst.

Größenordnung

Was bringt sauberes Controlling in Euro?

Verschieben Sie die Regler. Erfahrungsgemäß sind in Fertigungs­betrieben über 18–24 Monate 2–5 Prozentpunkte EBIT-Verbesserung realistisch — über Kalkulation, Komplexitäts­reduktion und Produktivität (Quelle: eigene Projekt­erfahrung, VDMA-Kennzahlen). Keine Garantie, sondern Anhaltspunkt für das Gespräch.

1 Mio. €
250 Tsd. €100 Mio. €
2 PP
1 PP (konservativ)5 PP (ambitioniert)
Größenordnung jährlich
20 Tsd. €
2 % von 1 Mio. € Jahresumsatz
Über Ihre Zahlen sprechen
Stimmen aus Projekten

Was Geschäftsführer im Maschinenbau sagen.

Anonymisiert auf Wunsch unserer Mandanten — Originaltöne, gekürzt. Ergebnisse und Branchen sind real.

Wir hatten volle Auftragsbücher und trotzdem dünne Marge. Erst die Nachkalkulation hat gezeigt, dass zwei unserer wichtigsten Kundengruppen unter Vollkosten lagen. Heute verhandeln wir mit Zahlen statt mit Bauchgefühl.
Geschäftsführer
Sondermaschinenbau, ca. 60 Mitarbeitende
Ergebnis: Stundensätze nachgezogen, EBIT-Marge in 14 Monaten +3,2 PP
Was uns geholfen hat: Conplana hat nicht doziert, sondern mit unserer Mannschaft am Shopfloor gestanden. Die Hebel waren keine Überraschung — aber wir hatten sie jahrelang nicht angefasst.
Technischer Leiter
Metallverarbeitung / Zulieferer, ca. 120 Mitarbeitende
Ergebnis: Rüstzeiten −55 %, Durchlaufzeit −28 %
Die Nachfolge war jahrelang Tabu. Wir haben in vier Workshops einen Fahrplan entwickelt, der für meine Tochter und für die Belegschaft tragfähig ist. Heute weiß ich, was zu tun ist — und in welcher Reihenfolge.
Inhaber
Industrieller Zulieferer, ca. 35 Mitarbeitende
Ergebnis: Übergabefahrplan über 4 Jahre, bankfähige Bewertung

Häufig gestellte Fragen

Welche strategischen Herausforderungen prägen den Maschinenbau 2025/2026?

Die zentralen Themen: 1) Schwacher Auftragseingang (2025 lag der Auftragseingang laut VDMA auf Vorjahresniveau, der Jahresstart 2026 war erneut schwach), 2) Energiekosten­nachteil ggü. USA und Asien, 3) Fachkräftemangel im MINT-Bereich (IW Köln: rund 285.000 fehlende MINT-Kräfte Ende 2024), 4) Wettbewerbsdruck aus China, besonders im Anlagenbau und in der Elektromobilität-Lieferkette, 5) Skalierung von Service- und Daten­geschäfts­modellen (Smart Services, Pay-per-Use). Restrukturierung und Effizienz­programme dominieren die Beratungs­agenda.

Wie reagieren Maschinenbau-Mittelständler auf den Auftragseinbruch 2024/2025?

Bewährte Maßnahmen-Reihenfolge: 1) 13-Wochen-Liquiditäts­planung und Working-Capital-Programm (typisch 10–20 % Cash-Freisetzung in 90 Tagen), 2) Kurzarbeit gezielt einsetzen statt Personal abbauen (Know-how-Erhalt für die Erholung 2026), 3) Auslastung über Lohnfertigung, Service und neue Kunden­segmente sichern, 4) Stundensatz- und Komplexitäts­bereinigung (Variantenreduktion 20–30 %), 5) Investitions­vorhaben priorisieren und ZIM-/BEW-Förderung nutzen. Wer jetzt diszipliniert steuert, geht 2026 mit deutlich besserer Marge ins Wachstum.

Was bedeutet Industrie 4.0 und KI für den Mittelstand 2026 konkret?

Mittelständischer Industrie 4.0- und KI-Fokus 2025/2026: 1) MES- und Shopfloor-Digitalisierung (Maschinendaten in Echtzeit), 2) Predictive Maintenance auf Bestandsanlagen (typisch −20 bis −40 % Ausfallzeiten), 3) Digitaler Zwilling für Engineering, 4) AI-gestützte Qualitätssicherung und Prozess­steuerung (laut VDMA-Quick-Check 2025 planen rund 70 % der Maschinenbauer KI-Einsatz in Produktion oder Engineering), 5) Smart-Service-Geschäftsmodelle. ROI-Horizont meist 18–36 Monate, Pilotbudgets 50.000–250.000 €.

Wie steigert man Produktivität und Marge im Maschinenbau nachhaltig?

Bewährte Hebel mit messbaren Effekten: Wertstromanalyse + Lean Production (−25 bis −50 % Durchlaufzeit), Rüstzeitreduktion mit SMED (typisch −50 bis −80 %), Variantenmanagement (oft 20–30 % Komplexitäts­reduktion), Service-Marge-Programme (Service trägt häufig 30–50 % zum Ergebnis bei), Standardisierung in Engineering. EBIT-Verbesserungen von 2–5 Prozentpunkten in 18–24 Monaten realistisch.

Welche Fördermöglichkeiten sind für Industrieunternehmen 2026 relevant?

Top-Programme für Industrie/Maschinenbau: 1) BAFA-Beratungsförderung (50 % Zuschuss auf bis zu 3.500 € Beratungskosten, bis zu 2× jährlich) für strategische Themen, 2) Bundesförderung Energieeffizienz in der Wirtschaft (BEW, bis 30 % auf Investitionen — angesichts der Energiekosten 2025/26 besonders attraktiv), 3) ZIM-Förderung für Forschung und Entwicklung (bis 55 % Zuschuss), 4) KfW-Energieeffizienzkredite (zinsverbilligt). INQA-Coaching nur bis 250 Mitarbeiter — daher für viele Industrieunternehmen nicht zugänglich.

Wann ist eine Restrukturierung im Maschinenbau notwendig?

Frühindikatoren: anhaltend negativer operativer Cashflow über 2+ Quartale, Auftrags­eingang >15 % unter Vorjahr, EBIT-Marge unter 3 %, Liquiditätsreichweite unter 90 Tagen, Covenant-Verletzungen bei Banken. Dann gilt: nicht abwarten — IDW-S6-Sanierungs­konzept und Restrukturierungs­programm in 6–12 Wochen aufsetzen, sonst droht der Verlust des unternehmerischen Handlungsspielraums.

Wie gehen Maschinenbau-Unternehmen mit dem China-Wettbewerb um?

Drei strategische Antworten haben sich bewährt: 1) Differenzierung über Engineering-Tiefe und Sondermaschinenbau (statt Standard­produkten), 2) Service- und Lifecycle-Geschäft als wiederkehrende Erlöse (Ersatzteile, Wartung, Retrofit, Datenservices — oft 30–50 % Ergebnisbeitrag), 3) Lokale Produktion in Wachstumsmärkten via Joint Venture oder Lizenz statt reinem Export. Pricing-Verteidigung über reine Kosten­optimierung gelingt selten — Wert­argumentation und TCO-Vergleiche sind wirksamer.

Wie regelt man die Nachfolge in einem inhabergeführten Maschinenbau-Betrieb?

Realistischer Zeitrahmen 3–7 Jahre, in 5 Phasen: 1) Strategische Standortbestimmung und Unternehmens­bewertung (typisch 4–7-fach EBITDA bei profitablem Maschinenbau, 5–9-fach bei starkem Service-Anteil), 2) Nachfolger-Identifikation (familien­intern, MBI/MBO, strategischer Käufer, Private Equity), 3) Strukturierung inkl. Steuer und Finanzierung, 4) operative Übergabe 12–24 Monate, 5) Nachbetreuung. Frühzeitig starten — der Verkäufer­markt im Mittelstand wird ab 2027 durch die Welle anstehender Nachfolgen schwächer.

Ab welcher Unternehmensgröße ist strategische Beratung sinnvoll?

Strategische Beratung im Industrie-Mittelstand bringt typischerweise ab 25 Mitarbeitenden bzw. 5 Mio. € Umsatz Mehrwert — darunter sind die Strukturen meist noch inhaberzentriert. Größter Hebel: 50–500 Mitarbeitende, weil hier Themen wie zweite Führungsebene, Internationalisierung, Digitalisierung und systematische Prozess­optimierung konvergieren.