Wie berechnet man einen realistischen Maschinenstundensatz?
Der Satz ergibt sich aus den maschinenbezogenen Vollkosten geteilt durch die realistisch nutzbaren Maschinenstunden. Zu den Kosten gehören kalkulatorische Abschreibung, Zins, Energie, Werkzeug- und Instandhaltungskosten, Fläche sowie anteilige Bedienung. Entscheidend ist die Nennergröße: Nicht die theoretische Kapazität, sondern die tatsächlich verkaufbaren Stunden nach Rüsten, Wartung, Ausschuss und Leerlauf. Wer hier zu optimistisch rechnet, kalkuliert sich systematisch arm.
